Zirbenholz – Herkunft, Eigenschaften & Wirkung

Wart Ihr am Wochenende zufällig auch in den Alpen, um die letzten Schneelandschaften zu befahren? Habt Ihr auch von der schönen Königin dort gehört? Wir klären Euch auf.

Die Alpen, als das höchste Gebirge im Inneren Europas, sind nicht nur bekannt für ihre atemberaubenden Skigebiete, sondern beheimaten auch ein faszinierendes Stück der Natur, die Zirbe.

Als Königin der Alpen hält sie dem rauen Bergwind stand. Dort wo andere Holzarten bereits nicht mehr wachsen würden, ist sie bei einer Höhe von 1500 bis 2200m Zuhause. Die Zirbe, botanisch „pinus cembra“ genannt, gehört zur Familie der Kieferngewächse und erreicht Wuchshöhen um die 25m und kann bis zu 1000 Jahre alt werden. Man kennt sie auch unter den Namen „Zirbelkiefer“, „Arve“ und „Arbe“.

Das äußere Erscheinungsbild der immergrünen Zirbe ist nicht nur wegen ihrer majestätischen Größe und charaktervollen Wuchsform einzigartig, sondern verblüfft gleichzeitig mit dem weichen und geschmeidigen inneren Bild. Von den Eigenschaften her zeigt sich diese Baumart also mehr liebevoll als störrisch. Gerade jene machen die Zirbe äußerst interessant, da sie bereits unten am Stamm Äste ausbildet. Die vielen dunklen Äste im Holz sind also typisch und stellen keine Qualitätsminderung dar, weil sie fest verwachsen sind und sich somit glatt schneiden lassen. Durch sie bekommt das Zirbenholz seine typische, lebendige Oberfläche und eine schöne Zeichnung mit sehr gleichmäßig aufgebauten Jahresringen. Die Zirbe, welche wir in unseren Zirbe-Möbeln verwenden, wird im Winter bei abnehmendem Mond geschlagen. Dadurch arbeitet das Holz weniger und verzieht sich kaum. Somit sind Möbel aus Mondphasen-Holz langlebiger und stabiler.

Besondere Auswirkungen auf Befinden und Gesundheit zeichnet die Zirbe aus. Wissenschaftliche Studien, wie die des österreichischen Instituts Joanneum Research, belegen, dass der warme, aromatische Zirben-Duft einen positiven Einfluss auf den menschlichen Organismus hat. Hierbei wurden starke Unterschiede in der Erholungs- und Schlafqualität zwischen einem Zirbenholz-Zimmer und einem identisch gestalteten Holzdekor-Zimmer festgestellt. Das äußerte sich in der Senkung des Herzfrequenzes. Hier wurde tagsüber eine reduzierte Herzfrequenz gemessen, der Körper spart sich also etwa 1 Stunde Herzarbeit (ca. 3500 Schläge) pro Tag, wenn er in einem Zirbenbett schläft. Auch in Belastungssituationen führt ein Zirbenholz-Zimmer zu einer schnelleren Erholung. Durch den positiv beruhigenden Geruch werden wir Menschen dadurch geduldiger und er zaubert eine einzigartige Atmosphäre, die für ein besseres Allgemeinbefinden im Alltag und einen erholsamen Schlaf steht. Aufgrund der antibakteriellen Wirkung hat zudem das Zirbenholz noch eine natürliche Resistenz gegen Kleidermotten und andere Insekten.

In den kommenden Tagen stellen wir Euch unser passendes Schlafzimmer-Zirbenholz-Sortiment vor. Lasst Euch also selbst überzeugen von der positiven Wirkung auf Euer gesundheitliches Wohlbefinden. Eventuell ist ein Zirben-Schmuckstück auch für Euch dabei.

 

Dieser Beitrag ist Teil 1/4 unserer Zirbenholz-Themenwoche.

Das könnte Dich auch interessieren...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.