Wir Gutmenschen?

Wenn man Ideale hat – so wie wir – und auch der einen oder anderen Diskussion nicht aus dem Wege geht, muss man sich seit einiger Zeit das Wort „Gutmensch“ als groteskes Schimpfwort anhören. Besonders oft werden dabei Personen als „Gutmenschen“ diffamiert, die sich wichtige Gedanken um Umwelt, soziale Missstände machen und oft einen konkreten Lösungsvorschlag liefern. Von Kritikern und Zynikern werden diese Vorschläge abgewertet und die Urheber als „Gutmenschen“ betitelt. Doch muss man das schlecht finden?

Einerseits steckt in „Gutmensch“ das Wort „gut“ und „Mensch“ – zwei Dinge, die für sich genommen absolut positiv sind: Demnach könnte man sich doch ohne schlechtes Gefühl als „Gutmensch“ bezeichnen lassen und als „guter Mensch“ fühlen. Andererseits gibt es natürlich auch die Ansicht, dass der „Gutmensch“ gar nicht das Gute im Sinn führt, sondern gern mit dem Finger auf Andere zeigen möchte.

Auf Zeit Online wurde ein schöner Beitrag zum Thema veröffentlicht, der etwas Licht in das Dunkel der unterschiedlichen Wortbedeutungen bringt. Ich finde, wir brauchen diesen Begriff nicht in unserem Wortschatz. Was haltet Ihr davon?

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