Weltneuheit: Matratzenherstellung im 3D-Drucker

Der PC hat sich seit seiner Erfindung in einem immer schnelleren Tempo weiterentwickelt und ist inzwischen aus kaum einer Lebenssituation wegzudenken. Ob nun beruflich oder privat, ich möchte behaupten jeder sitzt zumindest einmal am Tag vor dem Bildschirm. Doch manchmal muss das Getippte doch noch auf Papier gebracht werden. Hier kommt er ins Spiel: Der Drucker.
Fast in jedem Haushalt steht ein Exemplar und jeder weiß etwas damit anzufangen. Doch Buchstaben auf Papier – das war gestern!
Heute sind wir viel weiter: Der 3D-Drucker gewinnt immer mehr an Bedeutung. Und kaum einer weiß um die Möglichkeiten dieser Technik – wir bei allnatura zeigen sie Euch: Matratzen im 3D-Drucker herzustellen, das ist nun kein Problem mehr! Ein Prozess, der uns alle staunen lässt!

Bereits in unserem Beitrag vom 08. Oktober 2014 haben wir uns mit der faszinierenden Technik des 3D-Drucks befasst. Doch seither hat sich einiges getan: Damals noch der kleine dreidimensionale Drucker für den heimischen Schreibtisch, vorausgesetzt man konnte ihn sich leisten, heute eine Technologie, die viel mehr hergibt. Die enorm schnelle Entwicklung, dieser eigentlich recht jungen Erfindung, hat den Drucker nicht nur vielseitig einsetzbar, sondern vor allem günstiger gemacht.

Der 3D-Druck wird die Produktionstechnik des 21. Jahrhunderts sein, daran besteht kein Zweifel. Er verändert die Wertschöpfungskette und stellt in vorhersehbarem Zeitraum die Grundlage einer neuen Gesellschaft dar. Diese produziert genau das, was sie benötigt und zwar genau zu dem Zeitpunkt, an dem es benötigt wird. Diese Just-in-Time Produktion ist vor allem eins – ein großer Schritt zu mehr Nachhaltigkeit, denn sie schont die knappen Ressourcen.

allnatura nutzt den 3D-Druck um eine nachhaltige Fertigung zu garantieren

Im Unterschied zur herkömmlichen Produktion von Matratzen, entstehen mithilfe der Fertigung durch den 3D-Druck keinerlei Abfallprodukte. Denn der Drucker arbeitet additiv, dass heißt die Rohmaterialien der Matratze werden Schicht für Schicht zum fertigen Produkt aufgebaut. Die Anweisungen für die Matratzenproduktion erhält der 3D-Drucker computergesteuert.

Mithilfe des Programms CatiaV5, das vor allem für die Möbelproduktion ausgelegt ist, ist es uns nun gelungen, einen Prototypen der Visco-Naturlatex-Matratze „Vitastar“ herzustellen. In einem 6stündigen Prozess entstand mithilfe des 3D-Druckers eine Matratze, die der herkömmlich produzierten Matratze in nichts nachsteht. Im Gegenteil: Vor allem die optimale Druckentlastung, die „Vitastar“ auszeichnet, tritt durch den komplexen Herstellungsprozess im 3D-Druck verstärkt auf. Durch computerprogrammierte Fertigungsschritte können Matratzen noch besser auf den jeweiligen Körperbau abgestimmt werden. In Zusammenarbeit mit Fachleuten entwickelt allnatura einen Körperscanner, der es ermöglichen soll, die Körperform auf den PC und somit den Drucker zu übertragen.

Wir steuern auf eine Revolution in der Matratzenproduktion zu, deren Ausmaß wir uns derzeit wohl kaum vorstellen können. Doch wir können uns jetzt schon freuen, auf einen noch besseren Liegekomfort und auf eine Zeit, in der eine Matratze, wie sie bei allnatura nun schon als Prototyp existiert, auch im eigenen Haus mit dem eigenen 3D-Drucker gefertigt werden kann.

Was für eine Weltneuheit, die jedoch leider nur ein redaktioneller Spaß unseres Blog-Teams war! Wir wünschen Euch einen frohen 01. April 😉

In unseren Beiträgen zur Naturlatex-Themenwoche erfahrt Ihr, wie unsere Matratzen tatsächlich entstehen und dass das natürliche Material und dessen besondere Eigenschaften gar nicht von einem 3D-Drucker erzeugt werden können.

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