Ein Besuch auf der Kautschuk-Plantage in Sri Lanka

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Sri Lanka – verbindet man mit Sonne, Meer, Elefanten und purer Entspannung. Urlaubsgefühle machen sich breit. Ja, auch ich hab mir überlegt wo es denn im Urlaub hingehen soll und Sri Lanka steht da ganz oben auf meiner Liste der Entdeckungen.

Während ich im Büro gedankenversunken von Sri Lanka träume, flattert eine Nachricht in die Abteilung – unser Junior-Geschäftsführer Felix war vor kurzem dort. Nicht jedoch um Urlaub zu machen, sondern sich um unsere Vorlieferanten zu kümmern und sich live vor Ort ein Bild von den Kautschuk-Plantagen zu machen. Ich würde sagen, ein Bild was auch mir bei meiner Reiseentscheidung definitiv weiterhelfen könnte.

Kautschuk, klar an das habe ich nicht gedacht. Dieser Rohstoff ist in Sri Lanka bekanntlich beheimatet. Wenn man z.B. über die Insel fährt, sieht man die vom Wind geneigten Bäume, deren Stamm sich in ca. 2m Höhe teilt. Ein traumhaftes Bild der Natur.

So habe ich mich aufgemacht, um Felix für ein Interview zu gewinnen. Was Felix dort für tolle und spannende Erfahrungen auf der Kautschuk-Plantage gemacht hat, erzählt er mir heute…

Die Plantage

Die Plantage ist Teil einer Tochterfirma, welche zu einer der größten Latexmatratzen-Herstellern in Sri Lanka gehört. Es wird ausschließlich 100% Naturlatex produziert. Besuche in regelmäßigen Abständen bei unseren Vorlieferanten und Lieferanten vor Ort sind sehr wichtig, denn bei den Besuchen kann gleich die Qualität überprüft werden. Beim Prüfen der Abfallwirtschaft ist es wichtig zu schauen, ob ökologisch nachhaltig gewirtschaftet wird. All das sind wichtige Schritte, auf die wir bei allnatura viel Wert legen.

Kreislauf der Weiterverwertung ist sehr fortschrittlich

Bei unserem Vorlieferanten werden alle Reste sehr fortschrittlich weiterverwendet, dies ist Felix sehr positiv im Gedächtnis geblieben. Zum Beispiel werden die Wasserreste mit leichtem Latexanteil, die nach dem Zentrifugieren des Latex übrigbleiben  weiterverwendet. Sogar die Rinde, welche beim Einritzen des Baumes abfällt wird weiterverwendet.

Die guten Arbeitsbedingungen und den Spaß, welchen die Mitarbeiter an der Arbeit haben und speziell deren Freude über seinen Besuch in Sri Lanka, sind ihm ebenfalls positiv aufgefallen. Die Mitarbeiter, die dort arbeiten, werden vom Arbeitsumfang auch nicht überfordert. Das lag Felix auch am Herzen.

Das nenne ich vorbildlich und zeigt, dass wir hier in Sri Lanka einen nachhaltigen Partner in Bezug auf unsere Philosophie gewählt haben.

Nachhaltiges Wirtschaften auf der Plantage

Der Kautschukbaum trägt auch den Namen Hevea brasiliensis, und wie man bereits hört wächst dieser in den tropischen Regionen. Zwischen 15 und 30m kann ein Kautschukbaum hoch werden und bekommt einen Stammdurchmesser von bis zu 1m. Mit dem richtigen Schnitt erhält man auch eine reiche Ernte – und das auf natürliche Weise. Ich frage bei Felix genauer nach…


Auf dem Bild sind junge Bäume zusehen, welche 2015 gepflanzt wurden.

Die Kautschukbäume haben die positive Eigenschaft, dass sie sehr schnell wachsen und somit innerhalb weniger Jahre für die Bauern Ertrag durch die Milchsaftgewinnung bringen. Auf der Plantage wird darauf geachtet, dass nicht zu viele Bäume bestellt werden.

Die Rinde der Kautschukbäume ist spiralförmig angeschnitten. Der daraus austretende, zähflüssige Milchsaft, auch das Latex genannt, tropft in eine halbe Kokosnussschale, welche zweimal am Tag gelehrt werden muss. Wie bereits erwähnt, eine durch und durch natürliche Weise zur Latexgewinnung.

„Für nur eine Matratze wird Milch verwendet, die an einem Tag von 300 Bäumen produziert wird“ Als Felix mir das erzählt hat, war ich überrascht von der Menge an Bäumen, die für eine Matratze notwendig sind – wirklich beeindruckend.

Ich habe mir die Bilder, die Felix von seinem Besuch auf der Kautschuk-Plantage in Sri Lanka mitgebracht hat, genauer angeschaut und musste kurz grinsen, da ihm ein Hund die Show gestohlen hat. Dies hat jedoch einen speziellen Grund, denn der Mensch und sein treuer, wachsamer vierbeiniger Begleiter sind auf der Plantage lebensnotwendig.

Hund und Mensch arbeiten zusammen

Bei der Arbeit auf der Plantage haben viele Arbeiter gerne Hunde dabei, die sehr menschentreu sind. Die Hunde warnen die Arbeiter vor giftigen Schlangen oder anderen gefährlichen Tieren, wie Großwild. Schließlich haben Hunde sowas im Gespür.

Ich sehe schon, Felix hätte diesen lebensfrohen Begleiter gerne mit nach Deutschland genommen. Jedoch wäre der Job als Bürohund dann nicht ganz so spannend, wie der auf der Plantage in Sri Lanka.


Hunde zur Warnung vor gefährlichen Tieren
Felix mit Hund auf der Kautschuk-Plantage

 

Habt Ihr noch Interesse an weiteren Infos rund um das Thema Naturlatex? Dann kann ich Euch diese eine Beitragsreihe empfehlen …

Viel Spaß beim Lesen 🙂

Quelle:
Kautschukbaum

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