Mariclaro – ein Haufen Schrott ist nicht immer wertlos

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Der Schrottplatz als letzte Ruhestätte kaputter Autos – abgeschleppt, weil der Motor nicht mehr funktioniert hat. Abgestellt, weil die Rostflecken Überhand nahmen. Ein Haufen voll Schrott – auf den ersten Blick ja, Sven Schlegel wagte jedoch einen zweiten Blick und erkannte den Wert dieser vermeintlich wertlosen Gegenstände. So begann die Geschichte von Mariclaro.

Sven Schlegel ist der Erfinder von Mariclaro. Alles begann in Mexiko mit einem weggeworfenen Banner, das den Blick des Gründers auf sich zog. Dieses Stück „Müll“ sollte nicht einfach so liegen bleiben, es entstand die erste Tasche und damit wurde ein Herzensprojekt ins Leben gerufen: Mariclaro. Heute ist aus dem anfangs kleinen Projekt eine erfolgreiche, nachhaltige Firma geboren. In einer ehemaligen Autowerkstatt im kanadischen Toronto fertigt das Unternehmen aus scheinbar Nutzlosem etwas Nützliches. Aus alten Ledersitzen, Airbags oder was sonst in einem alten Auto zu finden ist, entstehen ganz individuelle Accessoires.

Die Geschichten hinter dem Produkt machen alles lebendig

Kennt man die Geschichte hinter dem Produkt, das Material, die Herkunft, die Produktion, verändert sich die Sicht. Es ist nicht mehr nur irgendein Produkt, es wird zu etwas ganz Besonderem. Wie die selbstgemachte Marmelade von Oma, die nichts anderes jemals ersetzen kann.

Auch das kanadisch-deutsche Team rund um Mariclaro weiß um diese Besonderheit der Produkte, die sie selbst von Hand produzieren. Ob Laptoptaschen, Portemonnaies oder Rucksäcke, Mariclaro liefert Unikate, die mit Leidenschaft hergestellt wurden. Damit auch die Kunden wissen, welches Ausgangsmaterial für das fertige Accessoire verwendet wurde, wird in jedes Paket ein Foto des jeweiligen Autos beigelegt.

 

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Der Trend des Upcyclings

Mariclaro fertigt die Taschen und Accessoires seit dem Jahr 2008 und liegt mit diesem Thema heute voll im Trend. Das Unternehmen versteht unter dem Begriff die Kunst aus achtlos weggeworfenem Material ein neues und zeitgemäßes Design hervorzubringen. Die Tonnen, die jedes Jahr an Autos auf dem Schrottplatz landen, zeigen das Potenzial hinter diesem Trend. Warum einfach immer alles wegwerfen, wenn eine neue Tasche daraus entstehen kann? Wir können hier nur unseren Daumen hochheben und in Erinnerungen von Omas selbstgemachter Erdbeermarmelade schwelgen.

 

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Zuletzt eine noch ungeklärte Frage

Was versteckt sich eigentlich hinter dem Namen Mariclaro? Zurück nach Mexiko, wo das ganze Projekt ins Leben gerufen wurde. Sven Schlegel ist auf der Suche nach dem richtigen Namen. Er verbringt den Abend mit einer Flasche Tequilla und drei wunderbaren Frauen am Tisch – Marilyn, Claudia und Rosie – deren Namen zusammengefügt nun für die Kunst aus Altem etwas Neues zu machen stehen.

Bild- und Textquellen: http://www.love-green.de/themen/recycling-und-muell/accessoires-vom-schrottplatz-id5061.html

https://www.mariclaro.ca/

   https://lovemeboutique.wordpress.com/tag/mari-cla-ro/

https://www.etsy.com/de/shop/mariclaro

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1 Antwort

  1. 29. Juni 2017

    […] Der Schrottplatz als letzte Ruhestätte kaputter Autos – abgeschleppt, weil der Motor nicht mehr funktioniert hat. Abgestellt, weil die Rostflecken Überhand nahmen. Ein Haufen voll Schrott – auf den ersten Blick ja, Sven Schlegel wagte jedoch einen zweiten Blick und erkannte den Wert dieser vermeintlich wertlosen Gegenstände. So begann die Geschichte von Mariclaro. Sven Schlegel ist der Erfinder von Mariclaro. Alles begann in Mexiko mit einem weggeworfenen Banner, das den Blick des Gründers auf sich zog. Dieses Stück „Müll“ sollte nicht einfach so liegen bleiben, es entstand die erste Tasche und damit wurde ein Herzensprojekt ins Leben gerufen: Mariclaro. Heute ist aus dem anfangs kleinen Projekt eine erfolgreiche, nachhaltige Firma geboren. In einer ehemaligen Autowerkstatt im kanadischen Toronto fertigt das Unternehmen aus scheinbar Nutzlosem etwas Nützliches. Aus alten Ledersitzen, Airbags oder was sonst in einem alten Auto zu finden ist, entstehen ganz individuelle Accessoires. Die Geschichten hinter dem Produkt machen alles lebendig Kennt man die Geschichte hinter dem Produkt, das Material, die Herkunft, die Produktion, verändert sich die Sicht. Es ist nicht mehr nur irgendein Produkt, es wird zu etwas ganz Besonderem. Wie die selbstgemachte Marmelade von Oma, die nichts anderes jemals ersetzen kann. Auch das kanadisch-deutsche Team rund um Mariclaro weiß um … lesen Sie weiter! […]

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