Weltweit in den Kinos: „A Plastic Ocean“

Plastic Ocean

„No Water, No Life. No Blue, No Green.“ Ein Zitat der Meeresbiologin Dr. Sylvia Earle, ein Zitat über das sich ein jeder von uns Gedanken machen sollte. Warum? Kein Wasser, kein Leben, kein Blau, kein Grün – mit diesen einfachen Worten  beschreibt Dr. Sylvia Earle was passiert, wenn wir uns der zerstörerischen Folgen unserer Wegwerf-Kultur nicht bewusst werden. Ein Problem, das der Dokumentarfilm „A Plastic Ocean“ in eindrucksvollen Bildern aufgreift. Ein Film, der uns zeigt: Auch wenn der Plastikmüll in den Weltmeeren ganz weit weg zu sein scheint, betrifft das Thema letztlich jeden. Denn ohne Wasser keine Existenz – wenn man so genau darüber nachdenkt, ist das Problem sogar ganz nah …

Dass im Meer viel Plastikmüll schwimmt, ist inzwischen bekannt, doch vermutlich weiß niemand so ganz genau wie groß dieses Problem wirklich ist. Um genau das herauszufinden und den Menschen vor Augen zu führen, hat sich ein internationales Team von Wissenschaftlern und Aktivisten auf Expedition um den Globus gemacht. Die Gruppe filmte an 20 verschiedenen Orten rund um die Welt. So sammelte sich Material für einen Dokumentarfilm in Spielfilmlänge an. „A Plastic Ocean“ zeigt in eindrucksvollen Bildern die Konsequenzen unseres Lebensstils auf.

Ein Meer aus Plastik

Wir verwenden Plastik und werfen es danach einfach weg, dabei vergessen wir etwas Entscheidendes: Die Auswirkungen auf Mensch und Tier. Die Konsequenzen, die eine solche Wegwerfgesellschaft mit sich bringt. Das weite, glitzernde, in der Sonne schimmernde Meer – doch die erschreckende Wahrheit befindet sich unterhalb der glitzernden Oberfläche. Am sogenannten „Great Pacific Garbage Patch“, dem großen pazifischen Müllfleck, fand die Forschergruppe mehr Plastik als Plankton.

„A Plastic Ocean“ könnte der wichtigste Film des Jahres werden

Eindrucksvolle Bilder, Szene, die es so noch nie gab – „A Plastic Ocean“ ist ein emotional gestalteter Film, der näher geht als bekannte Berichte über die Plastikverschmutzung in den Weiten der Meere. Der Film beweist, wie Plastik in den Ozean gelangt, in kleine Partikel zerfällt und sich als Giftstoffe im Fettgewebe von Meerestieren einlagern. So wird letztlich auch die Gesundheit des Menschen gefährdet. Gleichzeitig werden auch Technologien und politische Lösungen, die das Potenzial haben, die Situation zu verbessern, aufgezeigt.

Ab 20. Januar 2017 läuft der Film weltweit in den Kinos. In Deutschland sind bislang nur zwei Vorführungsorte fest eingeplant. In Hamburg und Freiburg habt Ihr die Möglichkeit „A Plastic Ocean“ auf Leinwand zu sehen. Doch es können auch eigene Vorführungen organisiert werden, wie das funktioniert, erfahrt Ihr hier. Ganz nach dem Motto: Veränderung ist möglich, sie startet mit uns!

Quellen:
http://www.plasticoceans.org/film/
_https://utopia.de/a-plastic-ocean-film-12386/http://www.thenational.ae/news/uae-news/environment/plastic-debris-is-entering-the-food-chain-warns-film-preview-in-uae

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2 Antworten

  1. Siggi sagt:

    Ich bete dafür, dass den Menschen die Augen geöffnet werden

  1. 19. Januar 2017

    […] Ein Meer aus Plastik Wir verwenden Plastik … lesen Sie weiter! […]

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